<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="3.9.0">Jekyll</generator><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2021-05-31T13:02:38+02:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/feed.xml</id><title type="html">Radentscheid Regensburg</title><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><entry><title type="html">Radentscheid-Team eröffnet Popup-Fahrradstraße am Kumpfmühler Markt.</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pop-fahrradstrasse/" rel="alternate" type="text/html" title="Radentscheid-Team eröffnet Popup-Fahrradstraße am Kumpfmühler Markt." /><published>2021-05-31T00:00:00+02:00</published><updated>2021-05-31T00:00:00+02:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pop-fahrradstrasse</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pop-fahrradstrasse/">&lt;p&gt;Das Team des erfolgreichen Bürgerbegehrens lädt am Donnerstag, 03.06.2021 zur ersten Aktion seit Ausbruch des Pandemiegeschehens. Die Regensburger Gruppe schließt sich dabei dem Aufruf des Bündnisses “Bundesrad” zum ersten bundesweiten “Pop-up-Weltfahrradtag” an. Für die Popup-Fahrradstraße wird die Kumpfmühler Straße an Fronleichnam von 15 bis 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt und steht in diesem Zeitraum dem Radverkehr zur Verfügung. Im Rahmen eines Infostandes und einer Kundgebung informiert das Radentscheid-Team über den aktuellen Stand zur Umsetzung der Forderung nach Hauptrouten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem das Bürgerbegehren im November 2019 vom damaligen Stadtrat übernommen wurde, arbeiten die Stadt Regensburg und das Team Radentscheid gerade in Kooperation mit einem externen Büro an einem Hauptroutennetz, Beschilderungssystem und Maßnahmenkatalog.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Benedikt Häring, Organisator der Aktion, erklärt: “Unser Popup-Radweg ist Teil einer bundesweiten Aktion, mit der wir im Bundestagswahljahr aufzeigen wollen, wie nachhaltige Mobilität und Klimagerechtigkeit umgesetzt werden kann. Diesmal geht es uns nicht unbedingt um die Kumpfmühler Straße selbst, sondern darum, unsere Forderung dem Fuß-, Rad- und öffentlichen Personennahverkehr Vorrang zu geben.”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ingolf Radcke, Sprecher der Initiative, ergänzt: “Dafür braucht es lückenlose Netze, finanzielle Förderung und rechtliche Bevorzugung nachhaltiger Mobilität. Mit der Arbeit an den Hauptrouten sind wir in Regensburg schon auf dem Weg in die richtige Richtung. Dazu sind aber auch rechtliche Anpassungen aus Berlin nötig!”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während die Aktion also im bundesweiten Kontext zu sehen ist, gibt Regine Wörle, Mitinitiatorin, noch zu bedenken:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;“Eine sichere Radverkehrsführung in beide Richtungen wäre hier natürlich trotzdem wünschenswert. Platz genug bietet die Straße, hier könnten wir damit beginnen, den Straßenraum neu aufzuteilen”. Michael Achmann, Sprecher der Initiative und Stadtrat der Grünen, pflichtet bei: “Unser Bürgerbegehren wurde 2019 mit einer breiten Mehrheit im Stadtrat übernommen. Unsere Diskussionen im Planungsausschuss zur Radverkehrsführung in der Prüfeninger Straße und an der Kumpfmühler Kreuzung zeigen aber: Die Koalition war bisher nicht bereit, diesen Schritt zu gehen. Wir haben 13.000 Unterschriften für eine sichere Radinfrastruktur gesammelt. Die Stadtspitze sollte sich endlich trauen, auch größere Maßnahmen umzusetzen und Neues auszuprobieren.”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss an die Aktion des Radentscheids startet um 17:30 Uhr “Biking for Climate Justice”, eine Fahrraddemo der Students for Climate Justice. Treffpunkt ist die Wiese zwischen Uni und OTH. Beide Aktionen finden unter den Auflagen des Infektionsschutzes statt, so muss zwischen allen Teilnehmenden ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden. Weiterhin gilt für die Teilnehmenden Maskenpflicht.&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Das Team des erfolgreichen Bürgerbegehrens lädt am Donnerstag, 03.06.2021 zur ersten Aktion seit Ausbruch des Pandemiegeschehens. Die Regensburger Gruppe schließt sich dabei dem Aufruf des Bündnisses “Bundesrad” zum ersten bundesweiten “Pop-up-Weltfahrradtag” an. Für die Popup-Fahrradstraße wird die Kumpfmühler Straße an Fronleichnam von 15 bis 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt und steht in diesem Zeitraum dem Radverkehr zur Verfügung. Im Rahmen eines Infostandes und einer Kundgebung informiert das Radentscheid-Team über den aktuellen Stand zur Umsetzung der Forderung nach Hauptrouten.</summary></entry><entry><title type="html">Kick-Off zum Einjährigen</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/kick-off/" rel="alternate" type="text/html" title="Kick-Off zum Einjährigen" /><published>2020-10-30T00:00:00+01:00</published><updated>2020-10-30T00:00:00+01:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/kick-off</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/kick-off/">&lt;h2 id=&quot;zum-ersten-geburtstag-des-radentscheids-wurde-ein-ingenieurbüro-nun-mit-der-umsetzung-beauftragt&quot;&gt;Zum ersten Geburtstag des Radentscheids wurde ein Ingenieurbüro nun mit der Umsetzung beauftragt&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Regensburg&lt;/em&gt;. Fast genau ein Jahr ist es her, dass das Organisationsteam des Radentscheids am 23. Oktober ordnerweise Unterschriften zum Alten Rathaus brachte und der damaligen Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übergab. Sie hat in der Folge die Stadtverwaltung angewiesen eine Beschlussvorlage zu erstellen und dem Stadtrat bereits im November vergangenen Jahres vorzulegen. Diese Forderungen, u.a. ein Hauptradroutennetz zu erstellen und ein Ingenieurbüro mit der Umsetzung zu beauftragen, wurden einstimmig übernommen. Eine Projektgruppe wurde eingesetzt, um die Umsetzung zu planen. Diese besteht aus Vertreter*innen des Radentscheids, dem Nahmobilitätskoordinator der Stadt Regensburg und verschiedenen zuständigen Amtsleitern der Stadtverwaltung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/images/20201021_171226.jpeg&quot; alt=&quot;Aufnahme der Kick-Off-Veranstaltung&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Pünktlich zum ersten Geburtstag hat sich die Projektgruppe nun auf ein Hauptradroutennetz mit einer Gesamtlänge von ca. 130 km geeinigt und einen Plan vorgelegt, der zur Kick-Off-Veranstaltung am 21. Oktober an ein Ingenieurbüro und ein Kommunikationsbüro übergeben wurde. Der Vorentwurf für die Hauptradrouten wurde bereits im März vom Stadtrat beschlossen, die Büros werden die Routen nun im Detail ausarbeite, und passende Beteiligungsverfahren erarbeiten. Ausgewählt wurden das Ingenieurbüro Inovaplan Gmbh aus Karlsruhe und das Verkehrswende-Unternehmen Green City aus München.
Die Aufgaben indes sind kein Leichtes, denn ÖPNV, Rad- und Fußverkehr sollen sich nicht in die Quere kommen: Prüfung der vorgeschlagenen Routen, sinnvolle Alternativrouten, unterschiedlicher Bedarf an eigenen Fahrradtrassen in bestimmten Gebieten. Welche Maßnahmen für Bau, Beschilderung und Markierung sind nötig und welche Kosten werden dabei anfallen?
Die Projektgruppe aus den beiden Büros, Stadtverwaltung und Radentscheid wird sich das nächste Mal Ende November zusammensetzen, aufgrund der Maßnahmen wahrscheinlich online, und die ersten Planungen bewerten. Erste Ergebnisse sollen dann 2021 vorliegen. Ob und wann die Stadt dann mit der baulichen Umsetzung beginnt, lässt sich noch schwer vorhersagen. Einig jedoch war sich das gesamte Team der Kick-Off-Veranstaltung, dass die Zusammenarbeit und das Kennenlernen der verschiedenen Parteien sehr positiv und konstruktiv verliefen. Die regelmäßigen geplanten Treffen sichern ein Fortschreiten der Planungen ab. Knapp ein Jahr nach Unterschriftensammlung also geht es nun in die heiße Phase und Radfahrer*innen können gespannt auf die Ergebnisse in naher Zukunft sein. Das Team des Radentscheid Regensburg kann daher zurecht stolz auf das bisher Erreichte sein und den ersten Geburtstag feiern.&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Zum ersten Geburtstag des Radentscheids wurde ein Ingenieurbüro nun mit der Umsetzung beauftragt</summary></entry><entry><title type="html">Radentscheid-Team eröffnet Popup-Fahrradstraße am Kumpfmühler Markt.</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/erster-teilerfolg/" rel="alternate" type="text/html" title="Radentscheid-Team eröffnet Popup-Fahrradstraße am Kumpfmühler Markt." /><published>2020-03-13T00:00:00+01:00</published><updated>2020-03-13T00:00:00+01:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/erster-teilerfolg</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/erster-teilerfolg/">&lt;p&gt;Das Team des erfolgreichen Bürgerbegehrens lädt am Donnerstag, 03.06.2021 zur ersten Aktion seit Ausbruch des Pandemiegeschehens. Die Regensburger Gruppe schließt sich dabei dem Aufruf des Bündnisses “Bundesrad” zum ersten bundesweiten “Pop-up-Weltfahrradtag” an. Für die Popup-Fahrradstraße wird die Kumpfmühler Straße an Fronleichnam von 15 bis 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt und steht in diesem Zeitraum dem Radverkehr zur Verfügung. Im Rahmen eines Infostandes und einer Kundgebung informiert das Radentscheid-Team über den aktuellen Stand zur Umsetzung der Forderung nach Hauptrouten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem das Bürgerbegehren im November 2019 vom damaligen Stadtrat übernommen wurde, arbeiten die Stadt Regensburg und das Team Radentscheid gerade in Kooperation mit einem externen Büro an einem Hauptroutennetz, Beschilderungssystem und Maßnahmenkatalog.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Benedikt Häring, Organisator der Aktion, erklärt: “Unser Popup-Radweg ist Teil einer bundesweiten Aktion, mit der wir im Bundestagswahljahr aufzeigen wollen, wie nachhaltige Mobilität und Klimagerechtigkeit umgesetzt werden kann. Diesmal geht es uns nicht unbedingt um die Kumpfmühler Straße selbst, sondern darum, unsere Forderung dem Fuß-, Rad- und öffentlichen Personennahverkehr Vorrang zu geben.”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ingolf Radcke, Sprecher der Initiative, ergänzt: “Dafür braucht es lückenlose Netze, finanzielle Förderung und rechtliche Bevorzugung nachhaltiger Mobilität. Mit der Arbeit an den Hauptrouten sind wir in Regensburg schon auf dem Weg in die richtige Richtung. Dazu sind aber auch rechtliche Anpassungen aus Berlin nötig!”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während die Aktion also im bundesweiten Kontext zu sehen ist, gibt Regine Wörle, Mitinitiatorin, noch zu bedenken:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;“Eine sichere Radverkehrsführung in beide Richtungen wäre hier natürlich trotzdem wünschenswert. Platz genug bietet die Straße, hier könnten wir damit beginnen, den Straßenraum neu aufzuteilen”. Michael Achmann, Sprecher der Initiative und Stadtrat der Grünen, pflichtet bei: “Unser Bürgerbegehren wurde 2019 mit einer breiten Mehrheit im Stadtrat lediglich gegen die Stimmen der CSU übernommen. Unsere Diskussionen im Planungsausschuss zur Radverkehrsführung in der Prüfeninger Straße und an der Kumpfmühler Kreuzung zeigen aber: Die Koalition war bisher nicht bereit, diesen Schritt zu gehen. Wir haben 13.000 Unterschriften für eine sichere Radinfrastruktur gesammelt. Die Stadtspitze sollte sich endlich trauen, auch größere Maßnahmen umzusetzen und Neues auszuprobieren.”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss an die Aktion des Radentscheids startet um 17:30 Uhr “Biking for Climate Justice”, eine Fahrraddemo der Students for Climate Justice. Treffpunkt ist die Wiese zwischen Uni und OTH. Beide Aktionen finden unter den Auflagen des Infektionsschutzes statt, so muss zwischen allen Teilnehmenden ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden. Weiterhin gilt für die Teilnehmenden Maskenpflicht.&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Das Team des erfolgreichen Bürgerbegehrens lädt am Donnerstag, 03.06.2021 zur ersten Aktion seit Ausbruch des Pandemiegeschehens. Die Regensburger Gruppe schließt sich dabei dem Aufruf des Bündnisses “Bundesrad” zum ersten bundesweiten “Pop-up-Weltfahrradtag” an. Für die Popup-Fahrradstraße wird die Kumpfmühler Straße an Fronleichnam von 15 bis 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt und steht in diesem Zeitraum dem Radverkehr zur Verfügung. Im Rahmen eines Infostandes und einer Kundgebung informiert das Radentscheid-Team über den aktuellen Stand zur Umsetzung der Forderung nach Hauptrouten.</summary></entry><entry><title type="html">Übernahme der Forderung des Bürgerbegehrens Radentscheid Regensburg</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/ubernahme-der-forderungen/" rel="alternate" type="text/html" title="Übernahme der Forderung des Bürgerbegehrens Radentscheid Regensburg" /><published>2019-11-21T00:00:00+01:00</published><updated>2019-11-21T00:00:00+01:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/ubernahme-der-forderungen</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/ubernahme-der-forderungen/">&lt;p&gt;Am heutigen Donnerstag, 21.11.2019, hat der Stadtrat der Stadt Regensburg die Entscheidung des Ausschusses für Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen bestätigt, die Forderung des Bürgerbegehrens „Radentscheid Regensburg“ zu übernehmen. Einstimmig wurde zunächst die Zulässigkeit des Begehrens beschlossen und anschließend mit einer großen Mehrheit die Übernahme der Forderung beschlossen. Michael Achmann, Sprecher der Initative, kommentiert: „Wir freuen uns, dass sich die Koalition dazu entschlossen hat, unsere Forderung zu übernehmen. Nun warten wir gespannt auf die Einladung zu einem ersten Treffen mit den Vertretern der Verwaltung, um sich über das weitere Vorgehen abzustimmen.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Stadtratsbeschluss sieht vor, dass die Verwaltung nun unter Federführung des Nahmobilitätskoordinators einen Plan ausarbeitet, wie unter Miteinbeziehung unserer Initiative und weiterer relevanter Akteure ein Maßnahmenkatalog zustandekommt, der teils auch kurzfristig umgesetzt werden kann. Gerade Umwidmungen zu Fahrradstraßen können zügig vorgenommen werden: deshalb hoffen wir, dass die Unterstützer unseres Begehrens auch zeitnah erste Ergebnisse wahrnehmen können“ führt Ingolf Radcke, ein weiterer Sprecher der Initiative aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Vorfeld gab es zwei Treffen zwischen den Initiatoren des Begehrens und Vertretern der Koalition und relevanter Vertreter der Verwaltung. Bei diesen Treffen wurde sich darauf verständigt, dass die Schaffung eines Netzes von durchgängigen Hauptrouten für den Fahrradverkehr als vorrangiges verkehrspolitisches Ziel der Stadtentwicklung in der Regel nicht auf Kosten der Flächen für den Fußverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr und des Stadtgrüns umgesetzt werden soll. Heinz Stumpe kommentiert diese Ergänzung: „Wir waren vom Vorschlag der Koalition diesen Passus zu ergänzen positiv überrascht. Innerhalb unserer Initiative waren wir uns immer einig, dass Fuß-, Rad- und öffentlicher Personennahverkehr nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Entsprechend haben wir den Vorschlag angenommen.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aufgrund des Stadtratsbeschlusses mit der Übernahme der Forderung des Bürgerbegehrens entfällt ein Bürgerentscheid.&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Am heutigen Donnerstag, 21.11.2019, hat der Stadtrat der Stadt Regensburg die Entscheidung des Ausschusses für Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen bestätigt, die Forderung des Bürgerbegehrens „Radentscheid Regensburg“ zu übernehmen. Einstimmig wurde zunächst die Zulässigkeit des Begehrens beschlossen und anschließend mit einer großen Mehrheit die Übernahme der Forderung beschlossen. Michael Achmann, Sprecher der Initative, kommentiert: „Wir freuen uns, dass sich die Koalition dazu entschlossen hat, unsere Forderung zu übernehmen. Nun warten wir gespannt auf die Einladung zu einem ersten Treffen mit den Vertretern der Verwaltung, um sich über das weitere Vorgehen abzustimmen.“</summary></entry><entry><title type="html">Pressemitteilung: Bürgerinitiative „Radentscheid Regensburg“ übergibt mehr als 13.000 Unterschriften an die Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/burgerinitiative-radentschied-regensburg-ubergibt-unterschriften/" rel="alternate" type="text/html" title="Pressemitteilung: Bürgerinitiative „Radentscheid Regensburg“ übergibt mehr als 13.000 Unterschriften an die Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer" /><published>2019-10-23T00:00:00+02:00</published><updated>2019-10-23T00:00:00+02:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/burgerinitiative-radentschied-regensburg-ubergibt-unterschriften</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/burgerinitiative-radentschied-regensburg-ubergibt-unterschriften/">&lt;p&gt;Am heutigen Mittwochabend versammelten sich etwa 50 Unterstützer und die Initiatoren des Regensburger Radentscheids vor dem alten Rathaus, um Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer 11.300 Unterschriften von Regensburger Wahlberechtigten plus 1.861 unterstützenden Unterschriften, meist von Bürgern aus dem Landkreis Regensburg, für das gleichnamige Bürgerbegehren zu überreichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der vorerst letzten Aktion der Initiative wurde erneut der rote Radweg ausgerollt um darüber mit dem Lastenrad die zahlreichen Ordner mit allen Unterschriftenlisten anzuliefern. Nach einer kurzen Ansprache der Sprecher Michael Achmann und Ingolf Radcke wurde die beachtliche Zahl der gesammelten Unterschriften gelüftet. Daraufhin wurde den Vertretern der Politik und Verwaltung anhand einer mitgebrachten Karte ein beispielhaftes Netz an Hauptrouten, diese sind die zentrale Forderungen des Bürgerbegehrens, für den Radverkehr aufgezeigt: das Netz verbindet alle Stadtteile miteinander, und alle mit der Altstadt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Das wichtigste Ziel des Radentscheids ist es, die Sicherheit der Radinfrastrukur derart zu verbessern, dass alle Menschen ohne Angst auf das Fahrrad steigen und alle Ziele in Regensburg erreichen können. Wir wollen die Bedingungen derart verbessern und das Fahrradfahren so angenehm gestalten, dass das Sicherheitsgefühl hoch und das Rad für alle Menschen eine Alternative zum PKW sein kann.“, erläutert Michael Achmann die Beweggründe hinter dem Bürgerbegehren. „Außerdem müssen die Verbesserungen für die Sicherheit des Radverkehrs zügig umgesetzt werden“, ergänzt Wolfgang Bogie, „denn jeder durch einen Unfall verletzte Radfahrer ist einer zu viel. Wenn wir die verbesserten Bedingungen so schaffen, dass mehr Leute das Fahrrad nutzen, dann werden auch weniger Menschen ihre Strecken mit dem PKW zurücklegen – und davon profitieren alle, auch die, die auf das KFZ angewiesen sind, schließlich werden sie dann weniger Zeit im Stau verbringen müssen“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um dieses Ziel zu erreichen, fordert das Bürgerbegehren ein Netz von durchgängigen Hauptrouten für den Fahrradverkehr, sowie den priorisierten Ausbau dieser Routen. Erklärtes Ziel der Initiative ist, dass diese Forderung des Radentscheids im nächsten Stadtentwicklungsplan festgeschrieben werden wird. „Die Hauptrouten sollen aus unserer Perspektive nach Möglichkeit abseits der Hauptverkehrsachsen des motorisierten Verkehrs angelegt werden, beispielsweise nicht entlang der Landshuter Straße nach Burgweinting, sondern lieber entlang der Alfons-Auer-Straße: Denn niemand möchte gerne neben dem motorisierten Verkehr fahrradfahren, außerdem gibt es auf Strecken durch Nebenstraße in der Regel keine Ampeln – während diese auf den Hauptverkehrsachsen normalerweise für den KFZ-Verkehr geschalten sind und damit den Radverkehr ausbremsen.“, erläutert Regine Wörle. „Auf der Landshuter Straße müssen die Fahrradwege dringend verbessert werden und die Ampelschaltung ist alles andere als fahrradfreundlich. Die Verbesserung der Fahrradwege bedarf allerdings einer größeren Planung und Investition. Die Ampelschaltung wird von den zuständigen Behörden nach StVO eingestellt: Hier dauern Veränderungen lange und kosten Geld oder sind nicht ohne Weiteres möglich.“, ergänzt Hannes Eberhardt, „mit Hauptrouten auf Fahrradstraßen können wir die Situation für Radler schneller verbessern“. Damit eine Fahrradstraße ein sinnvolles Element für Hauptrouten darstellt, sollte sie möglichst nur für Anlieger freigegeben werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Die Hauptrouten sollen stern- und ringförmig durch das gesamte Stadtgebiet führen und damit alle Stadtteile miteinander und alle mit der Altstadt verbinden. Als Beispiel haben wir heute eine Karte mitgebracht, auf der wir mögliche Routenführungen eingetragen haben. Dabei ist uns aber wichtig, dass es sich bei diesen Routen lediglich um Beispiele handelt. Wenn unsere Forderung umgesetzt wird, müssen die Experten der Stadtverwaltung einen konkreten Plan ausarbeiten, unser Plan dient lediglich der Veranschaulichung, wie dieses Routennetz aussehen könnte.“, kommentiert Ingolf Radcke den großen Stadtplan mit farbig eingezeichneten Routen, den die Aktivisten am Rathausplatz vorstellen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Um die Altstadt zu entlasten fordern wir eine ringförmige Hauptroute um die Altstadt herum, einen Radlring. Wichtig wäre hier vor allem eine Süd- und eine Nordumgehung, um die Altstadt abseits von Gesandtenstraße etc. von Ost nach West durchqueren zu können.“, erläutert Ernst Seidemann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch abseits der Altstadt müssen genügend Fahrradabstellplätze geschaffen werden. Gerade an Verkehrsknotenpunkten und in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten muss im gesamten Stadtgebiet nachgebessert werden. „Um die Altstadt zu entlasten, sollen auch am Rand der Altstadt mehr Möglichkeiten geschaffen werden: auch das könnte Konflikte zwischen Fahrrad und Fußverkehr entschärfen: denn wenn genügend sichere Abstellmöglichkeiten entlang eines oben genannten Radlrings geschafft werden, werden viele ihre Räder dort abstellen und den letzten Weg zum Geschäft oder Café, oder Arbeitsplatz, zu Fuß zurücklegen. Am Bahnhof muss endlich ein Fahrradparkhaus entwickelt werden. Die bisher im Raum stehende Zahl von ca. 100 Fahrradparkplätzen (&lt;a href=&quot;https://web.archive.org/web/20200804050103/https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/erster-anlauf-fuer-rad-parkhaus-21179-art1673749.html&quot;&gt;MZ online 24.07.2018&lt;/a&gt;) ist angesichts der Situation um Gleis 1 herum bei Weitem zu knapp bemessen, hier muss die Politik sich trauen und lieber zu groß, als zu klein planen, schließlich ist es erklärtes Ziel der Rathauskoalition den Anteil des Radverkehrs am Modal Split zu erhöhen: somit entspricht ein größer dimensionierter Bau einer Planung für die Zukunft.“, fordert Heinz Stumpe. „Deshalb fordern wir mindestens 3.000 Fahrradstellplätze am Hauptbahnhof“, ergänzt er.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Forderungen des Radentscheids schließen am sogenannten „Lückenschlussplan“ an. Dieser Plan der Stadtverwaltung hat das Ziel die Radinfrastruktur zu verbessern. Die obigen Hauptrouten knüpfen zwar an diesen Plan an, die Bürgerinitiative fordert aber insbesondere Hauptrouten abseits der Hauptverkehrsachsen. Derartige Routen sind im Lückenschlussplan allerdings nicht vorgesehen. Außerdem werden mehr und längere Routen gefordert, um wirklich alle Stadtteile sicher mit dem Fahrrad erreichen zu können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„In Regensburg wurde jahrzehntelang vor allem in Infrastruktur für den motorisierten Verkehr investiert.“, kritisiert Regine Wörle. „Die Koalition stand damit vor der Mammutaufgabe binnen einer Legislaturperiode vieles nachzuholen, was auf Jahrzehnte verpasst wurde. „Wir sehen, dass die Aufgabe angegangen wurde und sich an vielen Stellen im Stadtgebiet etwas getan hat. Dazu gehören Projekte, die für die Stadt relativ günstig waren, wie die Freigabe der Fußgängerzonen in der Altstadt, und andere, die viel Geld kosten, wie die geplanten Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr an der Sinzinger Eisenbahnbrücke“, ergänzt Michael Achmann, und reagiert dabei auf Stimmen aus der Politik, wonach die Forderungen des Radentscheids bereits erfüllt würden. „Dennoch wurde bisher nicht das umgesetzt, was wir fordern: Eine sichere Fahrradinfrastruktur in Form des geforderten Hauptroutennetzes.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ingolf Radcke geht weiter auf den Unterschied zwischen bisheriger Planung und der Forderung der Initiative ein: „Unsere Hauptrouten haben den planerischen Anspruch, wirklich durchgängig zu sein. Das kann ich am Beispiel der Prüfeninger Straße erläutern: jetzt wird zwischen Hedwigsklinik und Platz der Einheit stadteinwärts ein Radschutzstreifen geplant. Allerdings endet dieser Schutzstreifen dann am Jakobstor auf der Straße, an einer Stelle, die extrem ungünstig für Radfahrer ist. Wir fordern, dass so geplant wird, dass auf den Routen durchgängig entweder eine Fahrradstraße oder ein sicherer Radweg vorhanden ist. Der Lückenschlussplan der Stadt lässt zu, dass Lücken geschlossen werden, und wenige Meter weiter eine andere Lücke da ist. Deshalb unsere Forderung: Zuerst feststellen, wo Hauptrouten nötig und sinnvoll sind; dann eine Route festlegen und dafür sorgen, dass sie durchgängig den Ansprüchen des sicheren Radverkehrs entspricht.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wolfgang Bogie fasst zusammen: „Die Bürger von Regensburg wollen auf ihren täglichen Wegen mehr Fahrrad fahren und dabei sicher und möglichst zügig unterwegs sein können. Die Aufgabenstellung an Politik und Verwaltung ist eindeutig. Es sollen dazu durchgängige Fahrradrouten als Netzstruktur im Stadtgebiet, bis in den Landkreis hinein so schnell wie möglich, geschaffen werden. Die mehr als 13.000 Unterschriften geben den Mut dazu, eine lebenswerte fahrradfreundliche Stadt zu schaffen, ohne dabei etwas den Fußgängern oder dem öffentlichen Nahverkehr wegzunehmen. Schließlich soll ja der gesamte umweltfreundlich ausgerichtete Verkehrsverbund gestärkt werden.“&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Am heutigen Mittwochabend versammelten sich etwa 50 Unterstützer und die Initiatoren des Regensburger Radentscheids vor dem alten Rathaus, um Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer 11.300 Unterschriften von Regensburger Wahlberechtigten plus 1.861 unterstützenden Unterschriften, meist von Bürgern aus dem Landkreis Regensburg, für das gleichnamige Bürgerbegehren zu überreichen.</summary></entry><entry><title type="html">150 Fotos wurden der Aktion #zugeparkt von privaten Personen zugesendet.</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/150-fotos-bei-zugeparkt-gesammelt/" rel="alternate" type="text/html" title="150 Fotos wurden der Aktion #zugeparkt von privaten Personen zugesendet." /><published>2019-10-04T00:00:00+02:00</published><updated>2019-10-04T00:00:00+02:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/150-fotos-bei-zugeparkt-gesammelt</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/150-fotos-bei-zugeparkt-gesammelt/">&lt;p&gt;Seit April hat die Bürgerinitiative „Radentscheid Regensburg“ bei verschiedenen Aktionen und Informationsständen in der Altstadt Unterschriften für das gleichnamige Bürgerbegehren gesammelt. Die Initiative freut sich bekannt zu geben, dass die Sammlung zum 10. Oktober beendet wird und bittet gleichzeitig alle Unterschriftenlisten, egal ob voll oder teilweise ausgefüllt, umgehend an die Organisatoren zu senden oder an einem der Unterschriftenorte abzugeben. Informationen dazu finden Sie unter &lt;em&gt;radentscheid-regensburg.de&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei den Infoständen und Aktionen kamen die Aktivisten oft ins Gespräch mit Regensburger Bürger*innen, die über ihre eigenen Erfahrungen, Probleme und Ängste im Regensburger Radverkehr berichteten. Einzelne Themen wiederholten sich, so wurde den Helfern besonders von Eltern zugetragen, dass Bürgersteige, oft im Bereich von Kreuzungen, dort wo die Bürgersteigkanten abgesenkt sind, von PKW zugeparkt werden. Michael Achmann vom Radentscheid: „Ähnliche Beschwerden gab es auch zu Fuß- und Radwegen, sowie abgesenkten Auffahrten zu den Fahrradwegen, die von KFZ zugeparkt werden. Das wollten die Initiatoren genauer wissen und starteten die anonyme Fotoaktion #zugeparkt. Bürger sollten am 26.09.2019 Fotos von Stellen senden, die immer wieder von Autos zugeparkt werden.“ Anmerkung: Zugeparkt wird aber nicht nur bei Absenkungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ziel der Aktion war nicht die Anzeige von Fahrzeughaltern, sondern zu hinterfragen, ob solche Bereiche nicht nachhaltig verbessert werden können, um die Sicherheit insbesondere der schwächeren Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Wenn man als Einzelperson solche Stellen an die Stadt meldet, wird man oft vertröstet oder von Einem zum Anderem verwiesen. Im Bestand etwas nachhaltig baulich zu verändern, fällt sehr schwer. Selbst zusätzliche Markierungen werden nicht gerne ausgeführt. Die übergeordnete Frage, für die Fotoaktion #zugeparkt war also, wo werden Fahrzeuge regelmäßig unrechtmäßig abgestellt und gefährden damit auch noch andere Verkehrsteilnehmer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es wurden dem Team, über die verschiedenen Internetportale, über 150 Fotos zugesendet. Wie angekündigt werden die Fotos anonym und mit geschwärzten Nummernschildern den zuständigen Behörden, wie z.B. dem Ordnungsamt, der Stadtplanung und dem Tiefbauamt, der Stadt Regensburg zur Bewertung zur Verfügung gestellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regine Wörle: „Auffallend viele Fotos wurden uns von Bereichen rund um den Hauptbahnhof geschickt, wo Autofahrer ziemlich rücksichtslos – leider kann man es nicht anders sagen – sich auf Bürgersteige oder Radwegezufahrten stellten“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aufgefallen sind hier folgende Stellen: Vor dem Haus Bahnhofstraße 15 gegenüber der Post, der Bereich vor dem Castra-Regina-Center und der Kurvenbereich an der Einmündung der Hemauerstraße vor dem RVV-Kundenzentrum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es folgen Fotos aus verschiedenen Wohngebieten außerhalb der Innenstadt, der vom Verkehrsüberwachungsdienst (VÜD) wohl auch nicht überwacht wird, wo PKWs zu weit in den Kurvenbereichen geparkt werden, dort wo Bürgersteigkanten abgesenkt sind z.B. für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder Kinder bis 8 Jahren, die dort mit dem Fahrrad unterwegs sind. Diese Situationen halten wir für besonders gefährlich, weil die anderen Verkehrsteilnehmer durch die falsch geparkten Autos verdeckt werden und damit wichtige Sichtbeziehungen verdeckt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Fotos zeigen PKWs die mit ihrem Vorderrad den Radweg oder Fußweg zuparken (z.B. Kaiser-Friederich-Allee oder Lilienthalstraße) oder es werden Auf- und Abfahrten von Radwegen als Parkfläche genutzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Foto zeigte eine leider wohl oft übliche Situation, dass man zum Bäcker oder Einkauf um die Ecke, eben mal mit dem Auto vorfährt und nur schnell in das Geschäft hereinspringt und dabei den PKW so halb auf dem Bürgersteig oder im absoluten Halteverbot parkt. Oft bleibt auch noch einer im PKW sitzen und lässt den Motor des Autos weiterlaufen, wahrscheinlich um zu zeigen, man fährt ja gleich wieder weg. Wolfgang Bogie: „Wir halten dieses Kurzzeitparkverhalten für eine Unsitte, die andere Kunden verärgert bzw. auch gefährdet, wenn dadurch die Übersicht des Verkehrsraumes nicht mehr gegeben ist. Für den Naheinkauf empfehlen wir natürlich sowieso besser das Fahrrad oder das Lastenrad zu nehmen oder zum Bäcker gleich zu Fuß zu gehen.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ingolf Radke: „Besonders erstaunten uns Fotos von privaten PKWs und Neuwagen, die offensichtlich in privaten und öffentlichen Grünflächen abgestellt werden.“ Oft fährt man täglich selber an solchen Stellen vorbei und registriert aber nicht, dass hier unrechtmäßig Fahrzeuge in Grünanlagen stehen oder dass diese Grünflächen regelmäßig als Rangierfläche genutzt werden. Bei vielen Autohändlern scheint es Praxis zu sein, dass besonders hervorzuhebende Fahrzeuge einfach in den Grünstreifen gestellt werden, auch wenn dort Bäume stehen. Auffällig ist hier der neu angesiedelter Autohändler im Stadtsüdosten, an der Franz-Josef-Strauß-Allee, Ecke Markomannenstraße. Obwohl das Gelände großflächig mit Parkflächen versiegelt ist, werden jede Menge Fahrzeuge noch zusätzlich auf Grünstreifen abgestellt, rangiert bzw. geparkt. Besonders dreist zeigen die Fotos, dass Fahrzeuge im öffentlichen Grünflächen stehen und extrem nah an frisch gepflanzte Bäume bis an den Stamm heran gestellt werden. Anscheinend sind die städtischen Behörden nicht in der Lage, eine solche Praxis zu unterbinden. Grünflächen, auch oder besonders in Gewerbegebieten, sind gärtnerisch zu pflegen und sollen der Grundstücksentwässerung dienen.“&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Seit April hat die Bürgerinitiative „Radentscheid Regensburg“ bei verschiedenen Aktionen und Informationsständen in der Altstadt Unterschriften für das gleichnamige Bürgerbegehren gesammelt. Die Initiative freut sich bekannt zu geben, dass die Sammlung zum 10. Oktober beendet wird und bittet gleichzeitig alle Unterschriftenlisten, egal ob voll oder teilweise ausgefüllt, umgehend an die Organisatoren zu senden oder an einem der Unterschriftenorte abzugeben. Informationen dazu finden Sie unter radentscheid-regensburg.de.</summary></entry><entry><title type="html">PM zur 4. Fahrradkungebung „I want to ride my bicycle“</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/endspurt/" rel="alternate" type="text/html" title="PM zur 4. Fahrradkungebung „I want to ride my bicycle“" /><published>2019-09-20T00:00:00+02:00</published><updated>2019-09-20T00:00:00+02:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/endspurt</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/endspurt/">&lt;p&gt;Am heutigen Freitag, 20. September 2019, fand die vierte Fahrraddemo unter dem Titel „I want to ride my bicycle“ statt. Neben den Organisatoren des Regensburger Radentscheids und der Aktionsplattform Verkehrswende mit allen angehörigen Organisationen, rief diesmal auch Fridays for Future Regensburg zur gemeinsamen Fahrraddemo am Tag des weltweiten Klimastreiks auf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Michael Achmann sagt: „Die Radldemo war für uns ein voller Erfolg. Bis zu 2.000 Radler*innen schlossen sich unserem Aufruf an und fuhren mit uns vom Hauptbahnhof nach Burgweinting und zurück über den Campus und Kumpfmühl in die Altstadt. Unsere Erwartungen wurden übertroffen; das zeigt, dass Klimapolitik und nachhaltiger Verkehr in unserer Stadt vielen wichtig ist und eine große Masse an Menschen hinter den Zielen des Radentscheids steht“. Die Demo endete am Ernst-Reuter-Platz, wo sich die Demonstrierenden der Fridays for Future Demo anschlossen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Die Rundfahrtroute wurde so gewählt, dass 3 gewünschte Hauptrouten (Vorrangrouten) für den Radverkehr abgefahren wurden“, erläutert Wolfgang Bogie. „Erklärtes Ziel des Radentscheides ist es, dass in Nebenstraßen, weg von Hauptverkehrsstraßen des Autoverkehrs, sichere und zügige Hauptrouten für den Radverkehr geschaffen werden“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das erste Beispiel einer tangentialen Verbindung von der Innenstadt ist die Strecke: Hemauerstraße, Sternbergstraße, Alfons-Auer-Straße über den Grünkorridor Hinterer Mühlweg in die Markomannenstraße nach Burgweinting. Zur Verdeutlichung wurde auf der Kreuzung mit der Franz-Josef-Strauß-Allee eine symbolische Verkehrswende gefahren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiter verlief die Route dann über die für den Radverkehr sehr gefährliche Bajuwarenstraße, um weiter in den Stadtsüdosten zu kommen. Hier wird die nächste gewünschte tangentiale Hauptroute stadteinwärts über die Theodor-Storm-Straße, Kumpfmühler Straße bis zum Bismarckplatz gefahren. „Spätestens ab der Helenenstraße sind die Fahrradwege viel zu eng und zu gefährlich für die Menge des täglichen Radverkehrs. Hier muss man dringend über eine neue Verteilung des Verkehrsraumes, entsprechend des Verkehrsaufkommens, nachdenken“, fordert Ingolf Radcke.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Radentscheid schlägt, neben einem Dutzend sternförmig oder tangential in die Stadt führende Hauptrouten auch drei radiale Radwegeverbindungen durch das Stadtgebiet vor. Die innerste Radiale wäre eine u.a. eine südliche Umfahrung der Altstadt, für die Radfahrer, die es eilig haben und z. B. zum Hauptbahnhof oder weiter Richtung Stadtosten wollen. Leider ist die Marschallstraße hier immer noch eine Einbahnstraße. Diese sollte, sinnvoller Weise in eine Fahrradstraße umgewidmet werden, um die Sicherheit der Radfahrer in beiden Fahrtrichtungen, besonders an der Ecke zum Emmeramsplatz, zu gewährleisten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Außerdem fordert Wolfang Bogie am Bahnhof eine vernünftige Ausstattung des gesamten Stadtgebiets mit hochwertigen Fahrradabstellanlagen: „Wir brauchen in Regensburg 10.000 neue Radabstellanlagen, davon mindestens 3.000 in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. In anderen Städten wurden bereits Fahrradparkhäuser realisiert, warum nicht auch hier. Natürlich muss dabei darauf geachtet werden, dass (Dauer)parkplätze für alle erschwinglich sind“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Radentscheid läutet mit der Demonstration den Endspurt für die Unterschriftensammlung ein. Im Oktober sollen die Listen eingereicht werden. „Aktuell sind bereits mehr als 5.000 Unterschriften zusammengekommen“, berichtet Regine Wörle. „Bis zum 10. Oktober wollen wir aber mindestens 1.000 Unterschriften weitere Unterschriften zusammen bekommen!“. Am 26.09. organisiert das Team die vorerst letzte Aktion unter dem Namen „#zugeparkt“. Am Aktionstag die Radentscheidler dazu auf so viele Bilder wie möglich von ordnungswidrig parkenden Kraftfahrzeugen über verschiedene Kanäle dem Team zu schicken. Ziel der Aktion ist nicht einzelne Fahrzeughalter*innen anzuzeigen, sondern den zuständigen Behörden der Stadt aufzuzeigen, dass es hier ein Problem gibt, das nachhaltig zu lösen ist. Weitere Informationen finden sich auf der Radentscheid-Website.&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Am heutigen Freitag, 20. September 2019, fand die vierte Fahrraddemo unter dem Titel „I want to ride my bicycle“ statt. Neben den Organisatoren des Regensburger Radentscheids und der Aktionsplattform Verkehrswende mit allen angehörigen Organisationen, rief diesmal auch Fridays for Future Regensburg zur gemeinsamen Fahrraddemo am Tag des weltweiten Klimastreiks auf.</summary></entry><entry><title type="html">PM zur 3. Fahrradkundgebung</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pm-zur-3-fahrradkundgebung/" rel="alternate" type="text/html" title="PM zur 3. Fahrradkundgebung" /><published>2019-05-04T00:00:00+02:00</published><updated>2019-05-04T00:00:00+02:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pm-zur-3-fahrradkundgebung</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pm-zur-3-fahrradkundgebung/">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die diesjährige Fahrradkundgebung stand ganz im Zeichen, des gerade erst gestarteten Bürgerbegehren „Radentscheid-Regensburg“.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag nahmen trotz des schlechten Wetters 650 Radfahrer, von Jung bis Alt, an der Fahrradkundgebung für mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr teil.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unter den Radfahrern waren viele mit Fahrradanhänger mit Kindern und Lastenrad unterwegs. Schülergruppen der Fridays For Future Bewegung waren dabei, aus kleinen mitgeführten Lautsprechern klang der Song „I want to ride my bicycle.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Laut Aussage der Polizei verlief die Fahrraddemo friedlich und geordnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Radfahrer vermitteln mit ihrer Kundgebung, dass sie mit der derzeitigen Infrastruktur für ihre Wege unzufrieden sind. Die Radwege führen viel zu häufig entlang von Hauptachsen für den Autoverkehr und sind meist baulich nicht geschützt. Sie beschweren sich auch, dass Autofahrer oft rücksichtslos fahren, zu knapp überholen und viel zu schnell unterwegs sind besonders in verkehrsberuhigten 30 km/h Zonen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/images/04_Abschlusskundgebung-am-Dom-Westportal-1024x768.jpeg&quot; alt=&quot;Abschlusskundgebung am Dom Westportal. Bild: Wolfgang Bogie.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr, das will auch das siebenköpfige Team „Radentscheid-Regensburg“ durch ihr im April gestartetes Bürgerbegehren erreichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Sprecher der Gruppe, Ingolf Radcke sagt: „Wir wollen, dass sich alle Menschen in Regensburg trauen ihre täglichen Wege im Stadtgebiet sicher und zügig mit dem Fahrrad zurückzulegen.“ Wie das umgesetzt werden soll, dazu hat das Team sehr genaue Vorstellungen. Es sollen Hauptrouten für den Radverkehr entstehen, stern- und ringförmig durch das Stadtgebiet, bis zu den Landkreisgrenzen. Diese Hauptrouten sollen geplant und umgesetzt werden, abseits von Hauptverkehrsachsen für den Autoverkehr. In Abschnitten sollen diese Routen aus Fahrradstraßen in Nebenstraßen bestehen. Wenn eine Hauptroute doch an vielbefahrene Straße geführt werden muss, in der mehr als 30 km/h zugelassen ist, sollen baulich getrennte und geschützte Radwege entstehen. Wege Richtung Landkreisgrenze sollen zügig und störungsfrei befahrbar sein. Eine Möglichkeit solche störungsfreien Wege anzulegen, ist entlang der Bahninfrastruktur im Stadtgebiet. Michael Achmann, ein weiterer Sprecher der Gruppe: „Nur Radwege abseits von Hauptverkehrsachsen sind sicher und attraktiv genug um Schüler oder Menschen, die sich bei viel Autoverkehr unsicher fühlen, zu motivieren mit dem Fahrrad zu fahren.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der vergangene Sommer hat gezeigt, dass viele Regensburger das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel und zum Pendeln zur Schule und in die Arbeit nutzen wollen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man stellt fest, dass mehr Radler im Winter mit dem Fahrrad unterwegs sind, deshalb wird immer wieder angemahnt den Winterdienst auf Radwegen weiter zu verbessern. Aus Sicht der Radfahrer müssen Radwege ganzjährig befahrbar sein. Das heißt, die Wege für Radfahrer müssen im Winter geräumt werden können und in möglichen nächtlichen Angsträumen beleuchtet werden. Wenn es mal regnet, dürfen Radwege nicht zu Matschwegen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An Kreuzungen, an denen Radfahrer nicht durch eine eigene Grünphase geschützt werden, besteht immer die Gefahr, dass sie von abbiegenden Fahrzeugen übersehen werden – besonders an viel befahrenen Kreuzungen, wie am DEZ, am Cinemaxx, an der Kumpfmühler Kreuzung, Frankenstraße Ecke Drehergasse und Kreuzungen an denen es Abfahrten gibt, zum Beispiel Brückenabfahrten wie an der Galgenberg- oder Kumpfmühler Brücke aber auch an der Nibelungenbrücke.
Radwege sollen so geführt und gestaltet sein, dass man ohne Bedenken 10-jährige Schüler auf die Fahrt schicken kann. Älter aktive Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sein wollen, sollen ebenfalls breite und sichere Wege vorfinden. Radwege müssen so breit sein, dass darauf unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten möglich sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kein Radfahrer ist gerne auf Fußgängerwegen unterwegs. Hier wünschen sich die Radfahrer Wege die breit genug und möglichst getrennt für Radfahrer und Fußgänger sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum System Radverkehr gehören natürlich auch ausreichend viele Abstellanlagen an Zielorten in der Innenstadt und in Wohngebieten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Route der Kundgebung führte vom Hauptbahnhof einmal um die Altstadt, dann über die Kumpfmühler-Brücke auf die Achse Frieden- und Furtmayrstraße bis zur Hermann-Geib-Straße. An dieser Kreuzung wurde der kürzlich tödlich verunglückten Radfahrerin mit einer Schweigeminute gedacht und ausdrücklich eine symbolische Verkehrswende vollzogen. Von dort aus fuhr der lange Radfahrzug zurück zur Galgenbergbrücke, weiter zur Maximilianstraße bis zum Dom-Westportal zu einer Abschlusskundgebung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regine Wörle und Wolfgang Bogie fassten nochmal zusammen und verwiesen dabei indirekt auf die Fragestellung des Radentscheids: „Die Stadt Regensburg soll ein Netz von durchgängigen Hauptrouten für den Radverkehr schaffen und dies vorrangig als verkehrspolitisches Ziel im Stadtentwicklungsplan aufnehmen und verfolgen.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um das Bürgerbegehren zu einem Radentscheid zu bringen, benötigt das Team mindestens 6000 Unterschriften von wahlberechtigten Regensburger Bürgern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer mehr Informationen zum Radentscheid sucht oder das Bürgerbegehren unterschreiben möchte findet alles Notwendige unter www.radentscheid-regensburg.de&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Die diesjährige Fahrradkundgebung stand ganz im Zeichen, des gerade erst gestarteten Bürgerbegehren „Radentscheid-Regensburg“.</summary></entry><entry><title type="html">PM zur Auftaktveranstaltung des Radentscheids Regensburg</title><link href="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pm-zur-auftaktveranstaltung/" rel="alternate" type="text/html" title="PM zur Auftaktveranstaltung des Radentscheids Regensburg" /><published>2019-04-25T00:00:00+02:00</published><updated>2019-04-25T00:00:00+02:00</updated><id>https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pm-zur-auftaktveranstaltung</id><content type="html" xml:base="https://www.radentscheid-regensburg.de/pressemitteilungen/pm-zur-auftaktveranstaltung/">&lt;p&gt;Regensburg, 24.04.2019. Eine Gruppe engagierter Regensburger Bürger startete heute die Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren unter dem Namen „Radentscheid Regensburg“ zur Verbesserung des Radverkehrsnetzes. Formuliertes Ziel des Radentscheids ist der Ausbau der Radinfrastruktur in Regensburg. Dieser soll so erfolgen, dass Radfahren attraktiver und sicherer wird, so dass mehr Wege mit dem Fahrrad in der Stadt zurückgelegt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/images/Start-Radentscheid-1-1024x578.jpeg&quot; alt=&quot;Der rote Teppich wurde ausgerollt.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Michael Achmann, einer der Sprecher der Initiative, führt dazu aus: „Wir begrüßen, dass die Stadt in den letzten Jahren mit Verbesserungen der Fahrradinfrastruktur begonnen hat. Da mit dem Wachstum unserer Stadt auch der Verkehr zunimmt, ist es dringend notwendig, den Radverkehr nachhaltig zu stärken. Der Radentscheid ist deshalb das richtige Mittel, um eine bessere Fahrradinfrastruktur zu erreichen und der Stadt dabei den Rückhalt der Bevölkerung aufzuzeigen.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ingolf Radcke, ein weiterer Sprecher der Initiative, erklärt: „Im aktuellen Grundsatzbeschluss zum Radverkehr hat der Stadtrat wiederholt das Ziel verabschiedet, den Anteil des Radverkehrs am Modal Split auf 25% bis 2030 zu steigern. Allerdings werden keine konkreten Maßnahmen benannt, wie das Ziel durch die Verbesserung der Infrastruktur erreicht werden kann. Wir fordern jetzt ein Netz von durchgängigen Hauptrouten stern- und ringförmig im Stadtgebiet. Diese Routen sollen bestehen aus: Fahrradstraßen, zügig befahrbaren Radwegen, geschützten Radwegen an vielbefahrenen Hauptstraßen und sicheren Kreuzungen.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Radentscheidinitiativen waren bereits in mehreren deutschen Städten, wie zum Beispiel Berlin und Bamberg, erfolgreich. Unterstützt wird die Initiative durch die Verbände der Aktionsplattform Verkehrswende sowie weitere Vereine und Firmen. Ziel ist es, in der nächsten Zeit mehr als 6000 Unterschriften zu sammeln, um einen Bürgerentscheid beantragen zu können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die ersten Möglichkeiten, um Unterschriften zu leisten, bieten sich bei folgenden Veranstaltungen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;ol&gt;
      &lt;li&gt;Mai, Mittwoch 9:00 Uhr, Start Gewerkschaftshaus: „Klimaschutzpolitischer Block auf der DGB Demo”&lt;/li&gt;
    &lt;/ol&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;ol&gt;
      &lt;li&gt;Mai, Freitag 15:30 Uhr, Start Neupfarrplatz: „Fridays for Future Demo”&lt;/li&gt;
    &lt;/ol&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;ol&gt;
      &lt;li&gt;Mai, Samstag 11:00 Uhr, Start Hauptbahnhof: 3. Fahrrad-Demo „I want to ride my bicycle” für mehr Platz und Sicherheit für Radfahrer in Stadt und Landkreis Regensburg&lt;/li&gt;
    &lt;/ol&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;ol&gt;
      &lt;li&gt;Mai, Sonntag 10:00 – 15:00 Uhr, Fischmarkt &amp;amp; Keplerstraße: „Schwing dich aufs Rad!“&lt;/li&gt;
    &lt;/ol&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Der neu eröffnete „What the kiosk“ am Neupfarrplatz bildet einen ständigen Anlaufpunkt, um zu unterschreiben, Listen abzuholen oder volle Listen abzugeben. Der Radentscheid richtet sich formal nur an Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Regensburg, dennoch wird auch allen Menschen im Landkreis die Möglichkeit eingeräumt eine separate Liste zu unterschreiben, um damit ihre Unterstützung für die Forderungen des Radentscheides zu signalisieren und auch entsprechende Verbesserungen im Landkreis zu fordern. In den kommenden Wochen sind weitere Aktionen und Infostände geplant, an welchen Unterstützerinnen und Unterstützer ihre Unterschrift leisten können. Wer sich aktiv beteiligen möchte, ist am 06. Mai zum ersten Helfer-Treffen eingeladen. Treffpunkt: Hauteingang des EBW, Am Ölberg 2. Alle Termine, Sammelstellen und die Unterschriftenlisten zum Download finden sich auf unserer Website &lt;a href=&quot;https://web.archive.org/web/20190513160616/https://radentscheid-regensburg.de/pm-zur-auftaktveranstaltung-des-radentscheids-regensburg/www.radentscheid-regensburg.de&quot;&gt;www.radentscheid-regensburg.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><author><name>Radentscheid Regensburg</name></author><category term="Pressemitteilungen" /><summary type="html">Regensburg, 24.04.2019. Eine Gruppe engagierter Regensburger Bürger startete heute die Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren unter dem Namen „Radentscheid Regensburg“ zur Verbesserung des Radverkehrsnetzes. Formuliertes Ziel des Radentscheids ist der Ausbau der Radinfrastruktur in Regensburg. Dieser soll so erfolgen, dass Radfahren attraktiver und sicherer wird, so dass mehr Wege mit dem Fahrrad in der Stadt zurückgelegt werden.</summary></entry></feed>